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Donnerstag, 10. Juli 2008
You never let go
Der Song ist einfach genial... er sagt genau das aus wofür ich vielleicht gerade keine Worte finde (über das Video kann man sich streiten... ist net so mein Fall :-)) Gerade ist bei mir die Luft raus... daran könnte es auch liegen, dass meine Postings seltener werden. Ich bin gerade einfach so frustriert von meinem Studium und dem Leben hier. Es ist so anstrengend, so anders als das, wonach ich mich sehne. Aber ich fühl mich so sehr von Gott hier hinein gestellt. Genau das drückt das Lied für mich aus. Bei all den äußeren Stürmen hier und den inneren in meiner Seele weiß ich doch, dass ich mich nicht fürchten muss. Ich weiß dass ich gehalten bin. Und das es weiter geht. Klar, dass es nicht unbedingt einfacher wird, aber ich kenne auch keine Stelle in der Bibel, in der Jesus sagt: Folgt mir nach und ihr werdet es einfach haben...
Sonntag, 2. März 2008
Ge-Schockt
Irgendwie schockierend:
Immer wieder erschütternd wie Dinge in unserer Zeit aus dem Ruder laufen. Ich spüre da ein lautes Beben in mir, wenn ich solche Dinge lese. Da spricht ja ein Mensch von seinem Alltag, von dem was er erlebt in seiner alltäglichen Arbeit. Gewalt ist also immer mehr präsent in unserer Umfeld. Sie hat nichts mehr mit bestimmten Milieus zutun oder lässt sich auf eine kleine gewaltbereite Gruppe einkreisen. Sie ist irgendwie in unserer Gesellschaft präsent. Ich frage mich woran das liegt? An Computer, Fernseher und neuen Medien? Dieser Ansatz stimmt vielleicht zu Teil, erscheint mir aber doch zu einfach für ein Problem, dass um einiges komplexer ist. Mich beschäftigt das Thema, denn in genau eine solche Kultur will ich Jesus hinein bringen. Genau in diesen Unfrieden, der ja meist IN den Menschen beginnt, möchte ich mit dem Frieden Gottes vordringen. Deswegen will ich verstehen, wo dieser Unfrieden und diese Gewalt die daraus entsteht her kommt. Ich möchte mal diese einfachen christlichen Ansichten über Bord werfen, die mir einreden wollen, dass das alles vom Teufel kommt, weil es böse ist. Was vom Teufel kommt sind vielleicht diese einfachen Antworten, mit denen wir uns schnell abspeisen und uns im Grunde dazu bringen rein gar nichts zu verändern.
Noch mal ein Kommentar, dass das erste noch mal Unter mauert:
"Wir haben heute kaum noch Veranstaltungen, wo nicht massiv Polizei danebenstehen muss, damit die nicht aus dem Ruder laufen. Und da müssen wir nicht erst im Einsatz hin, sondern schon im Vorfeld. Das gilt nicht nur für Erst-Liga-Fußballspiele, Großveranstaltungen und Demonstrationen, sondern bis runter zu den Spielen der Kreisklasse und privaten Festen. Es dauert nicht mehr lange, bis wir bei jedem größeren Geburtstag dabei sein müssen."
Erster Kriminalhauptkommissar Wolfgang Liebrecht
Immer wieder erschütternd wie Dinge in unserer Zeit aus dem Ruder laufen. Ich spüre da ein lautes Beben in mir, wenn ich solche Dinge lese. Da spricht ja ein Mensch von seinem Alltag, von dem was er erlebt in seiner alltäglichen Arbeit. Gewalt ist also immer mehr präsent in unserer Umfeld. Sie hat nichts mehr mit bestimmten Milieus zutun oder lässt sich auf eine kleine gewaltbereite Gruppe einkreisen. Sie ist irgendwie in unserer Gesellschaft präsent. Ich frage mich woran das liegt? An Computer, Fernseher und neuen Medien? Dieser Ansatz stimmt vielleicht zu Teil, erscheint mir aber doch zu einfach für ein Problem, dass um einiges komplexer ist. Mich beschäftigt das Thema, denn in genau eine solche Kultur will ich Jesus hinein bringen. Genau in diesen Unfrieden, der ja meist IN den Menschen beginnt, möchte ich mit dem Frieden Gottes vordringen. Deswegen will ich verstehen, wo dieser Unfrieden und diese Gewalt die daraus entsteht her kommt. Ich möchte mal diese einfachen christlichen Ansichten über Bord werfen, die mir einreden wollen, dass das alles vom Teufel kommt, weil es böse ist. Was vom Teufel kommt sind vielleicht diese einfachen Antworten, mit denen wir uns schnell abspeisen und uns im Grunde dazu bringen rein gar nichts zu verändern.
Noch mal ein Kommentar, dass das erste noch mal Unter mauert:
"Gehen Sie doch mal bei schönem Wetter durch die Innenstadt. Da sieht man mitten am Tag die Menschen - und das fängt bei den 14-Jährigen an - mit der Bierflasche in der Hand. Und die Menschen schauen einfach weg, weil sie Angst haben oder weil es ihnen egal ist. Da geht es gar nicht nur um die Frage, was recht ist und was nicht. Sondern vor allem auch darum, was gehört sich und was nicht. Um diese Frage brauchten wir uns früher einfach nicht zu kümmern. Es gab Verhaltensweisen, von denen man in der Gesellschaft sicher wusste, dass man das nicht tut. Und darauf konnte jeder Polizist genauso bauen wie jeder andere in der Gesellschaft auch. Das kann man heute nicht mehr."
Erster Kriminalhauptkommissar Wolfgang Liebrecht
Labels:
Gesellschaft,
Gewalt,
Kultur,
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