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Freitag, 1. August 2008

Freizeit im Monbachtal

Nun neigt sich die Familienfreizeit im Monbachtal auch schon dem Ende zu. Wir haben vieles erlebt, viele nette Teens getroffen und sind auch auf sehr liebe Eltern gestoßen. Vieles ist passiert, ich wollte ja davon bloggen. Leider hat die WLAN-Verbindung im Mobata mir einen Strich durch die Rechnung gemacht. Ich denke mal das die Teens eine gute Zeit haben und hatten, aber ehrlich gesagt bin ich stark am Zweifeln ob sich auch geistlich etwas bei ihnen getan hat. Ich hoffe, dass ich das nächste Woche, sobald ich wieder zuhause bin tiefer reflektiere. Muss jetzt dringend ins Bett. Bin sehr müde. Bis bald!

Donnerstag, 10. Juli 2008

You never let go



Der Song ist einfach genial... er sagt genau das aus wofür ich vielleicht gerade keine Worte finde (über das Video kann man sich streiten... ist net so mein Fall :-)) Gerade ist bei mir die Luft raus... daran könnte es auch liegen, dass meine Postings seltener werden. Ich bin gerade einfach so frustriert von meinem Studium und dem Leben hier. Es ist so anstrengend, so anders als das, wonach ich mich sehne. Aber ich fühl mich so sehr von Gott hier hinein gestellt. Genau das drückt das Lied für mich aus. Bei all den äußeren Stürmen hier und den inneren in meiner Seele weiß ich doch, dass ich mich nicht fürchten muss. Ich weiß dass ich gehalten bin. Und das es weiter geht. Klar, dass es nicht unbedingt einfacher wird, aber ich kenne auch keine Stelle in der Bibel, in der Jesus sagt: Folgt mir nach und ihr werdet es einfach haben...

Donnerstag, 15. November 2007

Altes neu entdeckt! #1

»Stark ist meines Jesu Hand,

Und er wird mich ewig fassen;

Hat zu viel an mich gewandt,

Um mich wieder loszulassen ...«

PAUL GERHARDT

Auf diese Strophe von Paul Gerhardt bin ich gerade während der Einheit "Wissenschaftliches Arbeiten" gestoßen. Irgendwie geht mir diese Strophe wirklich nahe. Viele moderne "Worshiplieder" gehen bei mir nicht mehr unter die Haut. Ich singe moderne Lieder gerne und meine sie auch so. Ich singe sie ehrlich in einer anbetenden Haltung. Aber so manches Gesangbuchlied durchdringt mich bis ans Mark. Es nimmt mich ganz ein, mit ganzem Herz und allem Verstand. Diese Lieder kann ich nur denkend singen, da gibt es in meinem Kopf keine Endlosschleife an geistlich gesch- wafeltem Singsang. An Lieder aus dem evangelischem Gesangbuch erinnere ich mich in Situationen in denen mir beten nicht mehr möglich ist. So bete ich dann mit Worten von Paul Gerhardt und anderen Schreibern von Liedern, die uns seid Jahrhunderten beg- leiten. Wie mannigfaltig sind die als "altmodisch" oder "nicht mehr zeitgemäß" ab- geschrieben, ja gerade zu deklassierten Lieder. Es ist nur wünschenswert, dass der moderne Lobpreis zu den Wurzeln der Väter zurück kehrt und eine lernende Haltung einnimmt um wieder einen Standart an Qualität zu erreichen.
Ich persönlich würde mich darüber freuen.