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Donnerstag, 10. Juli 2008

You never let go



Der Song ist einfach genial... er sagt genau das aus wofür ich vielleicht gerade keine Worte finde (über das Video kann man sich streiten... ist net so mein Fall :-)) Gerade ist bei mir die Luft raus... daran könnte es auch liegen, dass meine Postings seltener werden. Ich bin gerade einfach so frustriert von meinem Studium und dem Leben hier. Es ist so anstrengend, so anders als das, wonach ich mich sehne. Aber ich fühl mich so sehr von Gott hier hinein gestellt. Genau das drückt das Lied für mich aus. Bei all den äußeren Stürmen hier und den inneren in meiner Seele weiß ich doch, dass ich mich nicht fürchten muss. Ich weiß dass ich gehalten bin. Und das es weiter geht. Klar, dass es nicht unbedingt einfacher wird, aber ich kenne auch keine Stelle in der Bibel, in der Jesus sagt: Folgt mir nach und ihr werdet es einfach haben...

Samstag, 17. Mai 2008

Theologie als Herzensangelegenheit

Was macht Theologie eigentlich aus? Ich als angehender Theologe war lange der Meinung, dass es sich bei Theologie um eine Kopfsache handelt. Es geht darum Dinge zu begreifen, zu erforschen, Dinge kognitiv zu erfassen, also mit dem Kopf zu Arbeiten. Und das ist ja nicht falsch. Aber je länger ich mich mit Theologie beschäftige, desto mehr stelle ich fest wie sehr sie auch mein Herz in beschlag nimmt. Wie sehr meine Leidenschaft zunimmt theologisch Dinge zu erkennen, vielleicht auch neue Gedanken zu denken (auch wenn alles nur eitel und haschen mit dem Wind ist ;-)), neue Wege zu gehen, neue Fragen zu stellen und auf neue Antworten zu hoffen. Ich will von ganzem Herzen Gott erkennen, soweit mir das möglich ist ihn mit meinem Verstand zu erkennen. Es liegt mit am Herzen, deswegen kann ich behaupten, dass zumindest bei mir, Theologie eine Herzensangelegenheit ist.

Donnerstag, 15. November 2007

Auf-Gefallen #1: Jesus ist die Antwort! Was sind die Fragen?

"Jesus ist die Antwort!"

Wie oft bekomme ich mit, dass Christen dazu neigen eine pauschale Antwort zu geben auf eigentlich so gut wie alles. Schnell wird die Antwort geschossen: Jesus! Viel- leicht ist sie auch oft richtig, aber nun ist sie auch oft nicht richtig und vor allem nicht passend, nicht in die Situation passend, nicht in das Gespräch passend, nicht auf die Frage passend. Ach nur mal nebenbei, bevor wir mit Jesus antworten sollten wir andere erst mal Fragen lassen. Den häufig bekommen Menschen ungefragt die Antworten auf Fragen die sie gar nicht gestellt haben. Deswegen hier mein Slogan:

Jesus ist die Antwort! Was sind die Fragen?

Wie ernst nehmen wir den die Fragen der Menschen, wenn wir uns nicht mal die Mühe machen nach anständigen Antworten zu suchen. Nicht mal einen Antwortenkatalog müssen wir uns anlegen, denn es gibt ja nur eine Antwort: Jesus.

Bitte Leute! Wenn ein Teenager zu mir kommt und mir erzählt, dass seine Freundin ihn verlassen hat, er emotional kaputt ist, es ihm wirklich schlecht geht und ich ihm dann diese Ultraantwort gebe, statt auf seine Not einzugehen, dann bezweifle ich positiv in an ihm zu wirken.

Leider stelle ich dieses Verhalten bei ca. 70 % der Christen fest, die anscheinend mit ihrer Bekehrung jedes Feingefühl verloren haben. Schnell sehen wir den Zeigefinger oben, um den "Bruder" oder die "Schwester" in "liebe zu ermahnen". Oft auch mit Antworten auf nicht gestellte Fragen. Oder pauschalen Antworten auf spezielle Fragen.

Also hier meine Aufforderung:

1. Zuhören!
2. Nachdenken!
3. Wenn die Versuchung groß ist pauschal mit Jesus zu antworten, noch mal nachdenken!
4. Antwort AUF DIE FRAGE oder DIE SITUATION geben!

Ich hab mich sehr kurz gefasst, damit es hoffentlich auch jeder/jede versteht. Vielen Dank fürs lesen und vielleicht auch fürs Anstoß dran nehmen.

Mittwoch, 14. November 2007

Ab-Bildung #1



"Einst wird kommen der Tag!" Oh ja und wie er kommen wird. Der Tag wird kommen an dem Jesus wiederkommen wird. Das glaube mit allem was ich bin. Sämtliche zeitlichen Dinge werden dann keine Rolle mehr spielen, dann gehts um die ewigen Dinge. Warum fällt es uns Christen so schwer uns darauf ein zu stellen? Irgendwie laufen wir doch ständig mit dem Gefühl herum, dass die Welt so unfair ist und man (der Christ) der Arsch der Nation ist. Dabei sind gerade sollche Dinge, Dinge die zuerst vergehen werden, wenn der Tag, der Tage kommt. Also lasst uns doch die Augen und die Herzen zu ihm ausrichten, nach himmlischen Schätzen streben. Und lasst es uns lassen dem, was irgendwann eh keine Rolle spielen wird hinterher zu jagen. Das Bild hat mich einfach dazu angeregt das noch mal zu sagen!